Fehlende Kommunikation macht krank. Neben ständiger Neustrukturierung und unklaren Erwartungen an die Arbeitnehmer ist der mangelhafte Informationsaustausch innerhalb von Unternehmen einer der Hauptfaktoren für desillusionierte und frustrierte Mitarbeiter. Stimmungen zwischen Depression, Demotivation und Lustlosigkeit bestimmen immer häufiger den Arbeitsalltag in Unternehmen – unabhängig von der Hierarchieebene.

Was der Führungskraft ihr Burn out, ist dem Mitarbeiter sein Bore out. Wie entstehen diese zunächst gegensätzlich anmutenden Syndrome, die jedoch in ihren Ausprägungen ähnlich geartet sind? Eine interessante Annäherung an dieses Thema liefert Dr. Wolfgang Schröder in seinem Artikel „Wie Sie Burnout und Boreout verhindern„.

Mittlerweile handelt es sich dabei wohl um ein europaweites Phänomen. Zukunftsforscher prophezeien, dass Gesundheit als knappstes Gut, noch vor Energie und Rohstoffen, den größten Veränderungsdruck auf die Volkswirtschaften ausüben wird.

Weiterführende Literatur dazu, wie entsprechende Fehler im Personalmanagement vermieden werden können: Philippe Rothlin, Peter R. Werder: „Die Boreout-Falle. Wie Unternehmen Langeweile und Leerlauf vermeiden.“

Burn out oder Bore out?