Wichtige Vorüberlegungen:

Was soll die Kommunikation erreichen?

Wir entscheiden in einem Bruchteil einer Sekunde darüber, ob uns ein Unternehmen, eine Dienstleistung, ein Logo oder eine Marke sympathisch ist. Natürlich hängt dies auch von unseren Erfahrungen und Vorlieben ab und von dem, was wir gerade “im Fokus” haben. Die aufgeladene Marke ist dabei der Filter, den es zu durchdringen gilt.

Um im Feld der Wettbewerber bestehen zu können, ist die Definition des eigenen Markenverständnisses erforderlich. Dazu gehören nicht nur die Festlegung des eigenen Produktportfolios sondern in erster Linie die Überlegungen: Wer ist meine Zielgruppe? Welchen Mehrwert kann ich dieser anbieten? Wie transportiere ich meine Vorteile? Und was kann ich anders machen als die Konkurrenz?

1. Was macht Sie einzigartig? Selbst in Zeiten der vermeintlich digitalen Austauschbarkeit gibt es tatsächlich nach wie vor ungeahnte Möglichkeiten, um sich vom Wettbewerb abzuheben. Diese im Fachchinesisch titulierten Unique Selling Propositions gilt es, mit realem Info-Mehrwert für Ihre Zielgruppe zu transportieren. Und das noch am besten dort, wo Ihre Kunden in spe Sie am liebsten sehen und lesen wollen. Und dies führt uns zur natürlich ebenso wichtigen Frage:

2. Wer sind eigentlich Ihre Wunschkunden? Wie lässt sich Ihre Zielgruppe einkreisen? Beispielsweise regional und hinsichtlich der geeigneten Form der Ansprache, also des Wordings in all Ihren Unternehmensinformationen. Was für Endverbraucher gilt, ist hier ebenso von Relevanz für Unternehmenskunden im B2B.

3. Wie erreiche ich diese Zielgruppe? In welchen Medien bewegt sie sich und welche Themen interessieren sie dort? In unserer Agentur hat sich hier ein entsprechendes Medien- und Themenmonitoring bewährt. Hierfür stehen bereits sehr gute, auch kostenlose Tools von Google News bis Social Mention, zur Verfügung.

Zur Steigerung der Wahrnehmung lässt sich neben den klassischen Vorgehensweisen immer wieder beobachten, dass gerade der Bruch mit dem Erwarteten sich als interessant und auffällig erweist. Wie auch immer: der Transport der Kernbotschaft, durch welches Medium auch immer, sollte sich stets am Bedarf der Zielgruppe orientieren.

Bei all diesen Vorüberlegungen hilft oftmals der Blick von außen, sei es durch Geschäftspartner, Agentur oder Kunden. Wichtig ist auch, immer mal wieder die Betriebsbrille abzunehmen und die eigenen Aussagen dahingehend zu beleuchten, nach welchen Informationen die Zielgruppe überhaupt/eigentlich sucht.

Und wie Sie nicht nur für Ihre Zielgruppe, sondern auch potenzielle Mitarbeiter durchs Branding interessant werden, lesen Sie in unseren Beiträgen zum Personalmarketing.

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