10 Jahre Research & Results in München – ein weites Feld und was wir unseren Kunden raten

– Unser Eindruck vor Ort: Big Data, Qualitative Marktforschung, elektronische Messungen, Communities und B2B-Research waren die vorherrschenden Themen auf der diesjährigen Fachmesse. Mehr als 160 Aussteller präsentierten ihre Neuheiten und Kenntnisse rund um Marken-, Trend und Meinungsforschung. In fast 100 Workshops boten Referenten tiefe Einblicke in Notwendigkeiten und Vorgehensweisen der Marktforschung, veranschaulichten die Erkenntnisse ihrer täglichen Arbeit anhand von Best Practices und Case Studies und informierten über Markt- und Branchentrends.

Was bedeutet das für Unternehmen?

Zunächst einmal ist zu sagen, dass Marktforschung ein großes Themen- und Aktionsfeld ist, das sicherlich nicht für jedes Unternehmen gleichermaßen relevant und auch nicht für alle Arten der Kommunikation oder Zielgruppenansprache erforderlich ist. ABER: Qualitative wie quantitative Mafo reduzieren Streuverluste in erheblichem Umfang und geben entscheidende Hinweise beispielsweise hinsichtlich Produktentwicklung, Modernisierung oder Marktpotenzialen.

Viele Themen wie Marktbedürfnisse, Nutzerverhalten oder Markenführung etc. sind bereits durch zahlreiche Studien untersucht. Die Ergebnisse gewähren gute Eindrücke und geben relative Handlungssicherheit. Je spezifischer ein Produkt oder eine Dienstleistung jedoch ist, desto größer wird die Notwendigkeit, in die Bedarfs- und Verhaltensmuster der potenziellen Zielgruppe einzutauchen. Insbesondere im Bereich der Social Media-Marktforschung gibt es dazu viele neue Ansätze und Herangehensweisen, die punktgenau auf die zu untersuchenden Fragestellungen abzielen. So sammelt der Pionier der Online-Forschung YouGov beispielsweise kontinuierlich Daten beispielsweise über Märkte und Meinungen, Zielgruppen und Werte, Nutzungs- und Konsumverhalten. Die tägliche Auswertung der Umfrageergebnisse führt nicht zuletzt auch durch die allein deutschlandweit mehr als 170.000 Panelmitglieder zu belastbaren, aktuellen und umfassenden Meinungsbildern.

Oftmals werden Social Media-Analysen durch unternehmensinterne Abteilungen wie Marketing oder Corporate Communications vorgenommen. Gerade in diesem Segment der Marktforschung gelten allerdings besondere Spielregeln beispielsweise hinsichtlich des vorhandenen Zahlenmaterials. Eine sorgfältige Bereinigung spielt für ein belastbares Analyseergebnis eine zentrale Rolle. Dieser Aufgabe kann die Marketingabteilung in den Unternehmen umfänglich kaum gerecht werden.

… und was raten wir nun unseren Kunden?

Wer also den Launch oder Relaunch eines Produktes oder einer Dienstleistung plant, ist gut beraten, zunächst seine Zielgruppe zu definieren, den tatsächlichen Bedarf zu erforschen, Vorlieben und Anforderungen zu evaluieren und diesen durch die Platzierung geeigneter Kommunikationsmaßnahmen in den relevanten Medien voranzutreiben. Nicht in jedem Fall ist dazu eine umfangreiche, gänzlich neu zu startende Markterhebung vonnöten. Unsere Erfahrung zeigt, dass hier oftmals ein umfassendes Medienmonitoring ausreicht und fundierte Weichenstellungen für die geeignete Ansprache und Ansprachewege der Zielgruppe bietet.

Was gibt´s Neues in der Marktforschung?