YouTube – der Video-Kanal

Blogbeitrag zu YouTube aus Social Media-Reihe von Sauer und Rogge

Was man vorab wissen muss: YouTube gehört Google. Von daher ist es kein Wunder, dass Google immer häufiger Videos an die Spitze der Suchergebnislisten setzt. Auch Webseiten, die Videos einbetten, finden sich eher auf den ersten Plätzen wieder als solche ohne Videos.

Hinzu kommt, dass weitere Services von Google wie beispielsweise Google+ oder Google Mail noch enger mit YouTube verzahnt werden. Google+ soll dabei zukünftig quasi als Schaltzentrale für sämtliche Google-Aktivitäten fungieren. Selbst Handys werden via Google-Betriebssystem Android in das System einbezogen sein.

Vielleicht sind dies bereits die Gründe für das gestiegene Interesse der Unternehmen an YouTube. Laut aktueller Burson Marsteller Studie nutzen bereits 79 Prozent der führenden 100 Weltkonzerne den Video-Kanal. In Deutschland sind die Unternehmen in dieser Hinsicht noch zurückhaltend. Dennoch ist auch hier ein zunehmender Trend unter den DAX-30-Konzernen zu beobachten. Unabhängig von der Nationalität engagieren sich vor allem Großkonzerne auf YouTube. Dies lässt erahnen, dass ein Social Medium wie YouTube einiges an men power für ein konsequentes Engagement verlangt, über das größere Unternehmen eher in ihren Marketing-Abteilungen verfügen als kleinere.

So können die Big Player wie VW sogar einen eigenen sogenannten Channel aufbauen. Recht erfolgreich versammelt der Konzern auf seinem YouTube-Kanal neben Werbe- und Imagevideos auch Informationen zu Ausbildungs- und Einstiegsmöglichkeiten im Unternehmen.

Art der Beiträge, Branche und Frequenz
Das genannte Beispiel von VW versammelt schon eine sehr ansehnliche Zahl an Möglichkeiten. Abgesehen von den Ausnahmen wie hochglanzpolierten Werbevideos ist allen diesen Möglichkeiten gemeinsam, dass der persönliche und authentische Charakter der Botschaft im Vordergrund steht.

Ob Big oder Small Player – ob B2B oder B2C – um sich als interessanter Arbeitgeber zu präsentieren oder eine stark von der Persönlichkeit geprägte Dienstleistung zu erklären, ist ein Video auf Youtube sehr empfehlenswert. Geht es um Kundenbindung und Service-Charakter, finden selbst weniger emotional aufgeladene IT-Dienstleistungen dort ihren Platz, manchmal mit ganzen Tutorial-Reihen. Angenehmer Nebeneffekt ist die schon erwähnte wohlwollende Ranking-Belohnung durch Google. Verstärkt wird dieser Effekt noch durch die Einbettung des Youtube-Videos auf der eigenen Website und den genannten Verlinkungen mit Google+. Es bedarf also nicht gleich eines ganzen Channels, um von der audiovisuellen Wirkung zu profitieren. Ein einzelnes professionell gemachtes Video dient ebenso als positiver Verstärker der Unternehmensaussagen. Hinzu kommt, dass immer mehr Menschen Youtube quasi als Suchmaschine nutzen.

Wer einen eigenen Channel als zusätzliches Marketinginstrument einsetzen möchte, sollte eine deutlich höhere Frequenz des Engagements zeigen. Ohne übergeordnete Strategie und ständig aktualisierte News erreicht man sonst nicht genügend Abonnenten.

Wie man ein Video für Youtube kreiert bis hin zum eigenen Channel, erfährt man auf anschauliche Weise in diesem Marketingblog.
Damit ein Video nicht langweilig und hölzern wirkt, ist es gerade für Unternehmensdarstellungen wichtig, auf eine professionelle Anfertigung zu achten. Wie unser eigener Kooperationspartner haben sich bereits viele Firmen am Markt darauf spezialisiert und können bereits für relativ niedrige Preise ansprechende Ergebnisse anbieten.

Gerade für den B2C-Bereich ist es interessant, Youtube Analytics in die Vorüberlegung einzubeziehen. Indem man das entsprechende Balkendiagramm neben der Zuschauerzahl erfolgreicher Konkurrenzvideos betätigt, erfährt man, wer sich denn eigentlich genau für diese Videos interessiert. So lässt sich der informative und visuelle Anspruch der gewünschten demografischen Auswahl an Nutzern genauer einkreisen.

Geht es um Marken- oder Produktvideos hat sich Humor als erfolgreicher Transporteur der gewünschten Aussagen erwiesen, wie auch dieser Beitrag auf PC-Welt darlegt. Ob man in diesem Zusammenhang die These wagen kann, dass sich dies eher für konsumentennahe Produkte realisieren lässt, muss wohl erst die Zukunft zeigen. Denn erst mit dem zunehmenden Engagement der B2Bler in diesem Medienterrain wird sich zeigen, ob auch Industriegüter dafür in punkto Umsatzsteigerung einsetzbar sind.

Fazit:
Ein Video auf YouTube eignet sich besonders für die persönliche Vorstellung von Unternehmen als Arbeitgeber und Dienstleister. Hier lohnt sich auch ein einzelnes, stets aktuell gehaltenes Video. Neben dem Branding ist der generelle Service- und Informationscharakter für die Nutzer von Interesse. Produktvorführungen und Erfahrungsberichte werden positiv wahrgenommen. Um auch diesen Bereichen gerecht zu werden, bedarf es jedoch eines relativ hohen Zeit- und Personalaufwands, damit professionelle Ergebnisse erzielt werden und sämtliche Kommentare oder Anfragen der Zuschauer berücksichtigt werden können.

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